Der Redaktionsleiter der AZ-Landskrone, Gerecke, hat in seinem Kommentar zur GWG-Versammlung Helmut Krethe als ehem. GWG-Vorstandsmitglied angegriffen, indem er behauptete, Helmut Krethe hätte in der Versammlung gegen seinen Nachfolger Jürgen Franz gestänkert und Krethe nunmehr vorgehe nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Hierzu hat Helmut Krethe eine Replik als Online-Leserbrief geschrieben, den die AZ (erwartungsgemäß) nicht veröffentlicht hat. Deshalb erfolgt die Veröffentlichung an dieser Stelle:

"Der Kommentar von Gerecke passt nicht zum Artikel. Natürlich bin ich der Auffassung, dass ein Vorstand in Ruhe arbeiten können muss. Fragen von Mitgliedern, die an mich in GWG-Mitgliederversammlungen herangetragen wurden, habe ich stets beantwortet. Bei der Presse war ich zurückhaltender, weil das Genossenschaftsgesetz mir verbietet, Internas in die Öffentlichkeit zu tragen.

In der jüngsten Mitgliederversammlung habe ich mir das Recht herausgenommen, meinerseits Fragen an den Aufsichtsrat zu stellen. Ich wollte wissen, warum der Aufsichtsrat nicht den vom Vorstandsvorsitzenden Wenz vorgeschlagenen Frank Grabenhorst eingestellt hat. Grabenhorst ist ein Fachmann aus der Wohnungswirtschaft, der auch nur € 450,-- im Monat bekommen hätte. Dies hat Gerecke verschwiegen.

Ich wollte wissen, warum Herr Franz € 1.000,-- im Monat bekommt in einer Zeit, in der es der GWG finanziell nicht gut geht. Begründet wurde dies mit dem Arbeitsaufwand des Herrn Franz. Die vorherigen nebenamtlichen Vorstandsmitglieder, die alle € 450,-- bekommen haben, haben allerdings auch keine Däumchen gedreht.

Warum äußert sich Gerecke stets negativ über mich? Die Antwort liegt auf der Hand. Gerecke mag es überhaupt nicht, wenn man sich über ihn beim Presserat beschwert, wie ich es getan habe. In der Vergangenheit hat es fünf Artikel gegeben, die meiner Auffassung nach gegen den Pressekodex verstoßen haben. Die Geschäftsführung des Presserats sieht lediglich in zwei Fällen eine Untersuchungsbedürftigkeit gegeben und hat diese Artikel dem Beschwerdeausschuss des Presserats weitergeleitet, der am 10. September tagt. Ich bin gespannt, wie dort entschieden wird."

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