Die mühsamen Versuche der AZ Wahlkampf gegen die BLO zu machen, nehmen mittlerweile groteske Züge an. Nachdem der Ansatz, unser Verkehrskonzept zu diskreditieren, ein Rohrkrepierer war, wird nun sogar die gescheiterte Wählergruppe AUF aus dem Hut gezaubert. 

Abgesehen davon, dass eine Kritik von Herrn Sittig einem versteckten Wahlaufruf für uns gleichkommt, ist der Beitrag inhaltlich geradezu peinlich.

Die Aussage, dass der Standort einer zweiten Fährverbindung offen sei, ist Realsatire. Die Länge des Hafenbeckens entspricht in etwa der Breite des Rheines. Bei der Geschwindigkeit der Fähre wäre damit jeglicher Gewinn an Zeit und Transportkapazität einer zweiten Verbindung obsolet. Realistisch: entweder die Nato-Rampe  oder keine zweite Fähre!

Was die Einschätzung von Realitäten betrifft, sehen wir zwei Möglichkeiten: Gymnasiasten einen ca. fünfminütigen Fußweg durch ein Wohn-/Naherholungsgebiet zuzumuten oder tausenden von Pendlern wenigstens ein wenig der erheblich verlängerten Wegezeiten zu verkürzen.

Der Hinweis auf die Experten des nächsten Verkehrsausschusses als Alternative zu den Fachleuten des Landesbetriebes Mobilität, bedarf wohl keines weiteren Kommentars.

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